Als im Ibis-Budget die Lichter endgültig gelöscht
wurden, war in Tokyo annähernd die gleiche Zeit, die wiederum die Zeit war, an
der wir das Tram zum Flughafen bestiegen. Hätten die in Zürich ein Tram von
Matter und nicht vom Stadler, hätte sich das Umsteigen erübrigt. In unserm Fall
waren wir dann natürlich um die Unterstützung der familieninternen
Swissporthilfe dankbar und verabschiedeten uns Richtung Norden.
In Kopenhagen hat sich auch so einiges verändert. Was
früher noch gleich um die Ecke war muss heute mit dem Bus erreicht werden. Der
Fussmarsch aus dem Flughafen zur Busstation war definitiv länger als die
Busfahrt zum Büro.
Der Wagen eingelöst - das Gepäck verstaut, die Reise
konnte beginnen.
Eine verpasste Ausfahrt auf der Autobahn, bescherte
uns eine unverhoffte Stadtrundfahrt durch Kopenhagen. Im Hafenviertel, gleich
neben dem Ferryterminal, befindet sich das Wahrzeichen von Kopenhagen, die
kleine Meerjungfrau.
Für viele das Symbol des Nordens, für zu viele ……….
nichts
desto trotz, auch wir hatten Freude an der lille Havfrue…
Hier blieben uns noch mehr als vier Stunden bis zum
Ablegen der Fähre nach Oslo. Nach einem kleinen Imbiss am Quai „fädelte“ Tamara
eine Bootstour durch Kopenhagen ein. Dank diesem Sightseeing Kopenhagen
Crashkurs sahen wir etwas von dieser Stadt und spürten etwas von diesem Kopenhagen-Spirit,
wo unserm Mueti so stark in Erinnerung blieb.
Pünktlicher als die Schweizerische Bundesbahn legten
die Seemänner die Leinen los und wir starteten zur Überfahrt nach Oslo.
Ein
letzter Blick zurück auf die Öresundbrücke, auf welcher in 18 Tagen unsere
Reise enden wird.
Entlang der Dänischen und Schwedischen Küsten gings
nordwärts. Die Sonne im Herzen
und hoffentlich immer eine Handbreite Wasser
unter dem Kiel. Ahoi ihr Matrosen, Helsingor Backboard voraus.
Der Tag verabschiedete sich mit einem wunderbaren
Sonnenuntergang. Pünktlich um 22.18 war über dem Kattegat definitiv
Lichterlöschen..
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