Montag, 30. Juli 2018

Sie leben noch!

Heute durfte Peter zur Freude aller ein freudiges Wiedersehen mit einem alt bekannten  verkünden. Aber erst der Reihe nach:

Die Nachricht über Schneehuhnküken auf dem Nipfjället liess uns aufhorchen. In der Hoffnung ein paar schöne Bilder zu machen, machte ich mich schon frühmorgens auf die Pirsch.

Den Aufstieg zum Aussichtspunkt oben am Parkplatz nahm ich über einen neuen Weg in Angriff. Morgenstund hat Gold im Mund. Diese Weisheit wurde mir schon auf den ersten Meter bestätigt. Das totgeglaubte Fjäll lebt. Und wie! Schon auf dem Parkplatz machte sich ein junger Vogel an einem verlassenen Turnschuh zu schaffen.





Und weiter bergwärts begrüsste mich ein weiterer Fjällbewohner ganz zutraulich.



Oben im Sattel angelangt, öffnete sich mir eine Ebene, die ich so nicht erwartet habe. Blockwurf und Fjäll soweit das Auge reicht und eine unendliche Stille. 






Und wie ich auf der anderen Seite talwärts wanderte kam mir ein Morinell Regenpfeiffer mit zwei Küken entgegen. Fast 10 Jahre sind seit der letzten Begegnung vergangen und nun heute sogar mit Jungtieren – Freude herrscht.







Eigentlich war ich dank dem Morinell schon mehr als zufrieden und war gar nicht mehr so auf die Schneehuhnfamilie fixiert. Doch auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn oder eben einen Fotografen. Und so trafen wir uns wie es immer so schön heisst: neulich am Wasserloch.

Ich musste schon ganz still bleiben bis die Henne die Jungen mit einem „uhu uhu“ aus ihren Verstecken lockte.







Zwei unvergessliche Begegnungen – darum lieben wir diese Region, darum lieben wir das Nipfjället.







Am Nachmittag ging es dann bedeutend lauter zu. Elena und Papa fuhren an das Dorffest von Idre und zum Lunapark. Elena wünschte sich ein paar Fahrten auf den Flieger und dem „Kreisel“











Am Abend gingen wir noch einmal „uf e Cher“. Leider konnten die jeweiligen Teams keine Resultatsverbesserungen erzielen. Der Elch-Index blieb heute Abend bei der alten Marke stehen.

Als Trost nehmen wir dankbar die Entenfamilie im Abendlicht auf dem Storsjön an. 




Und das Wort Trost soll dann hier auf keinen Fall als abwertend gelten – freuen wir uns immer wieder an jeder Begegnung mit der nordischen Tierwelt.

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