Heute durfte Peter zur Freude aller ein freudiges
Wiedersehen mit einem alt bekannten
verkünden. Aber erst der Reihe nach:
Die Nachricht über Schneehuhnküken auf dem Nipfjället
liess uns aufhorchen. In der Hoffnung ein paar schöne Bilder zu machen, machte
ich mich schon frühmorgens auf die Pirsch.
Den Aufstieg zum Aussichtspunkt oben am Parkplatz nahm
ich über einen neuen Weg in Angriff. Morgenstund hat Gold im Mund. Diese Weisheit
wurde mir schon auf den ersten Meter bestätigt. Das totgeglaubte Fjäll lebt.
Und wie! Schon auf dem Parkplatz machte sich ein junger Vogel an einem
verlassenen Turnschuh zu schaffen.
Und weiter bergwärts begrüsste mich ein weiterer
Fjällbewohner ganz zutraulich.
Oben im Sattel angelangt, öffnete sich mir eine Ebene,
die ich so nicht erwartet habe. Blockwurf und Fjäll soweit das Auge reicht und
eine unendliche Stille.
Und wie ich auf der anderen Seite talwärts wanderte kam
mir ein Morinell Regenpfeiffer mit zwei Küken entgegen. Fast 10 Jahre sind seit
der letzten Begegnung vergangen und nun heute sogar mit Jungtieren – Freude
herrscht.
Eigentlich war ich dank dem Morinell schon mehr als zufrieden und war gar nicht mehr so auf die Schneehuhnfamilie fixiert. Doch auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn oder eben einen Fotografen. Und so trafen wir uns wie es immer so schön heisst: neulich am Wasserloch.
Ich musste schon ganz still bleiben bis die Henne die
Jungen mit einem „uhu uhu“ aus ihren Verstecken lockte.
Am Nachmittag ging es dann bedeutend lauter zu. Elena
und Papa fuhren an das Dorffest von Idre und zum Lunapark. Elena wünschte sich
ein paar Fahrten auf den Flieger und dem „Kreisel“
Am Abend gingen wir noch einmal „uf e Cher“. Leider
konnten die jeweiligen Teams keine Resultatsverbesserungen erzielen. Der
Elch-Index blieb heute Abend bei der alten Marke stehen.
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