In
der Nacht kam endlich der lang ersehnte Regen. Auch am Morgen waren die Schauer
noch nicht ganz vorbei. Erst gegen Mittag wurde das Wetter zusehends besser,
und so entschlossen wir uns zu einer Fahrt auf den Wendeplatz der schon letztes
Jahr uns ein Elchgeweih beschert hatte.
Vati
nahm die Aussage „wir gehen hier ein Geweih suchen“ zuerst für Seemansgarn oder
hier besser Jägerlatein. Er konnte nicht glauben, dass man hier auf Kommando
und geplant etwas finden kann. Glück oder Verstand oder doch Mr. Zufall:
Jedenfalls kamen Elena und Peter nach kurzer Zeit mit einem riesen
Rentiergeweih aus dem Unterholz zurück.
An
einer zweiten Runde beteiligte Vati sich auch an der Suche. Doch war es diesmal
Elena, die dank dem schwächeren Auge von Papa ein kleineres Rentiergeweih heimtragen
durfte.
Gross
auftrumpfen konnte Elena auf der Rückfahrt. Elch Nr. 3 geht nämlich voll und
ganz auf ihr Konto. Super beobachtet und sofort gemeldet. Gratuliere!!!
Zurück
auf dem Camping machten unsere zwei Botaniker noch an ihrem Herbar weiter. Die gesammelten
Blätter und Blumen wurden fein säuberlich sortiert und gepresst. Wir sind schon
gespannt, wie das Herbar aussieht, wenn es fertig ist.
Am
Abend gab es das berühmte BBQ. Am Buffet konnte sich jeder bedienen oder wurde
bedient. Rentierkotlettes, Elchburger oder Laxfilet – alles was dein Herz
begehrt.
Fern
ab von der Heimat kamen wir in den Genuss von heimatlichen Klängen. Ein Alphorn
in schwedischen Wäldern untermalte das super Abendessen im Garten vom Sörälven
Fiske Camp.
Und wer wollte, konnte selber einen Versuch im Alphornblasen
machen.
Gastfreundschaft
ist, wenn……….
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen