Heute mussten
wir von Runde Abschied nehmen. Mit vielen schönen Eindrücken verliessen wir
gegen 11.00 Uhr die Insel weiter Richtung Norden.
Auf der heutigen Etappe, eher
eine Zwischenetappe mit Verschiebungscharakter, standen keine effektiven
Highlights auf dem Programm.
Wie Loriot
für seine Angebetete, riskierte ich Kopf und Kragen für unser Herbarprojekt
doch nur mindestens jedem eine Seerose zu pflücken.
Zwei
Fährfahrten waren heute entlang der Strecke notwendig um via Molde nach
Lyngstad zu gelangen. Für die erste Überfahrt von Hareid nach Sula war noch ein
Wendemanöver an Bord notwendig. Trotz grüner Ampel waren wir auf der für LKW
bestimmte Fähre gelandet. Der zweite Versuch klappte und los ging`s.
Von Sula aus
überquerten wir einen schon fast alpinen Pass. Lunchtime in wunderschöner Gegend.
Wenn das Panorama auch hier spektakulär ist, dann haben wir von Elena gelernt,
dass der Speck den Akku leer hat….
Schon fast
wie alte Routiniers schifften wir für die zweite Strecke von Vestens nach Molde
ein. An den Wartezeiten sollte es heute nicht liegen, wenn es eine späte
Nachtruhe geben sollte.
In Molde,
eine Skyline fast wie in Dubai,
kurzer
Tank und Einkaufstopp. Das Heimfahri ins B&B von Lyngstad war dann nur noch
einen Klacks für unserere Verhältnisse.
Hier
erfuhren wir dann einen herzlichen Empfang des Gastgeberpaares. Help your self,
ganz nach Kanadischem Motto. Es ist eine heimelige Unterkunft im gleichen Haus zusammen
mit der jungen Familie.
Nach dem
Nachtessen wollten wir es dann nochmals wissen. Abendstimmung auf der Atlantic
Road. Und wie sich das gelohnt hat, dass wir zur späten Stunde nochmals
ausgerückt sind.
Für einmal
war es nicht „Papas Zahnlücke“ die zum Fotografieren einlud, sondern die
höchste, und spektakulärste Brücke hier auf der Atlantic Road.
Vor der
Rückfahrt ins B&B suchten wir noch das Ende der Welt oder die
Verbindungsstrasse nach Island oder Grönland – dazwischen ist nämlich nichts
mehr. Ramsoy und Honnigsoy: der äusserste Küstenteil von Norwegen.
Auf der
Rückfahrt machten wir nochmals einen Stopp bei den Brücken und nutzen die
Gelegen- und Gegebenheit zu einem kurzen Abendspaziergang. Geniessen,
Yoga
oder
ein ergänzendes Bild zur Doktorarbeit von anno dazumal – ds Guggernägeli -
jeder
nimmt diesen schönen Flecke Norwegens auf seine Art mit nach Hause.
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